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LehrerInnen-Workshop Partizipationskunst
am 17.09.2018 im Bremer Landesinstitut für Schule

Das 5. Entwicklungslabor des Landesprogramms „Kreativpotentiale Bremen“ nahm das Themenfeld „Partizipation an Schulen“ in den Blick. Wir waren eingeladen, einen erlebnisaktivierenden Einstieg in das Thema zu gestalten, sowie einen der anschließenden Workshops anzubieten.

Bei dem Fachtag ging es um folgende Fragen:
„Wie können schulische Formate kultureller Bildung aussehen, deren verschiedene Projektbestandteile und Projektphasen partizipativ gestaltet sind? Wie und in welchen Phasen der Erarbeitung einer kulturellen Produktion haben Schülerinnen und Schüler Partizipationsmöglichkeiten? Wie können Prozesse (kultureller) Schulentwicklung partizipativer als bisher gestaltet werden? Welchen Systemzwängen sind Akteurinnen und Akteure dabei unterworfen, aber welchen Spielraum haben sie auch?“
(Auszug aus dem Einladungsschreiben)

Bevor die Vorträge und Workshops starteten, luden wir die Teilnehmenden ein, eine markierte Fläche auf dem Fußboden gemeinsam mit Zeitungspapier zu gestalten. Weitere Angaben machten wir nicht. Im Anschluss daran wurden die Erfahrungen mit dieser experimentellen Anordnung in einer Diskussion erörtert. Typische Spannungsfelder von Partizipationsprojekten, wie: Offenheit versus Struktur; individueller Beitrag und kollektives Ziel; Prozess- versus Ergebnisorientierung konnten in der Aktion erlebt und thematisiert werden.

Im Workshop stellten wir anhand von Praxisbeispielen unterschiedliche Ansätze unserer Beteiligungskunst-Projekte vor. Anschließend wurden zusammen mit den TeilnehmerInnen diskutiert und ermittelt, welche Faktoren für das Gelingen oder Scheitern solcher Projekte – insbesondere an Schulen – maßgeblich sein können.

Fotos: QUARTIER gemeinnützige Gesellschaft mbH, Bremen